| Geschichte: Die Posamentenindustrie entwickelte sich aus dem Posamentierhandwerk, das nachweislich schon im 13. Jahrhundert in Nürnberg und Augsburg betrieben wurde. Noch im 18. Jahrhundert, wurden die, in Heimarbeit hergestellten, Posamenten, durch Vertreter und reisende Kaufleute, vertrieben. Um 1840 entstanden die ersten Fabriken und mit ihnen die Posamentenindustrie. Für das Gemeininteresse der Posamentenherstellung erscheint es zweckmäßig, die zahlreichen Musterungen und Techniken, die in jahrhundertlanger phantasievoller Arbeit entwickelt wurden, festzuhalten. Es gilt, im Rahmen dieser Schriften, sowohl das Alte zu bewahren, wie auch heute übliche Arbeiten von Posamenten von Hand anzufertigen. Die Arbeiten von Hand, sind Wiege und Ursprung der Posamentenherstellung. Gerade sie geben Raum zu vielfältigem textilen Gestalten, zum Zusammenfügen von Farbe und Form. Sie sind Ansatz und Übergang zu kunsthandwerklichen Erzeugnissen. Die Fülle möglicher Kombinationen innerhalb der Arbeiten von Hand sowie ihre Kombination mit industriell angefertigten Teilerzeugnissen, hat bis heute eine Normung, eine einheitliche Sprachreglung und Begriffsbestimmung, stark behindert. Tradition: Die Herstellung von Borten, Bändern, Fransen, Litzen, Tressen, Knöpfen, Gürtel, Quasten, Schnuren, Spitzen, ... kurz von "Posamenten", hat auf dem Territorium des oberen Erzgebirges eine jahrhundertealte Tradition. Erzgebirgische Gold- und Silberwaren hatten aufgrund ihrer Qualität, Brillanz und Vielfalt an Mustern und Farben einen Weltruf. Diese Tradition erfolgreich fortzusetzen, ist Ziel meines Unternehmens "Posamenten Syndi Lasch". |